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11.12.2017

Bingen im Schnee

...
... welch herrliche Inspiration



Das kleine Filmchen zeigt dir, wie toll es hier den ganzen Tag ohne Pause geschneit hat   ---> klick!



Bereits die ersten Flöckchen zogen mich wie magisch an den Basteltisch und es entstanden diese beiden schneekristallklitzernden Winterdörfer:






Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
und freue mich auf deinen nächsten Besuch.









08.12.2017

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

...
... erst eins, dann zwei, 
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür



Das kleine Gedicht aus Kindertagen kennt sicher jeder.
Und genauso schnell, wie es aufgesagt ist, verflogen für mich - gefühlt - über viele Jahre hinweg immer wieder auf's Neue die schönen Advents- und Weihnachtstage.
Dabei gilt es doch gerade hier öfter einmal inne zu halten, in sich zu kehren und das Jahr hier und da Revue passieren zu lassen.
Keine Zeit ... viel zu viele Termine ... 1000 Dinge zu erledigen, organisieren ... einkaufen ... bloß nichts vergessen ... Hektik, Zeitdruck, Raserei ...

STOPP !!!

Es ist eine der schönsten Zeiten des Jahres - wenn nicht gar DIE schönste überhaupt: Weihnachten!
Das Fest der Liebe, der Freude, der Geborgenheit: der Geburtstag des Jesuskindes!

Vor allem im Trubel der vorweihnachtlichen Stadt, inmitten der um mich herum hetzenden, rennenden, dahineilenden Menschen mit ihren vom Stress wie versteinert wirkenden Gesichtern, habe ich es mir zu einer lieb gewordenen Gewohnheit gemacht, langsam zu gehen, mich nicht vom "Run auf die Geschäfte (Geschenke)" mitreißen zu lassen, sondern mich auf die wunderschönen weihnachtlichen Dekorationen der Schaufenster zu konzentrieren, auf die liebevoll geschmückten Weihnachtsbäume, die vor den Geschäften aufgestellt sind, auf diesen besonderen Duft nach gebrannten Mandeln, Bratäpfeln, Lebkuchen, der in der Luft hängt und der herüber getragen wird vom Weihnachtsmarkt ... und auch, um diese ganz besondere Spannung bewusst in mich aufzunehmen, die uns alle umgibt ... eine stille innere freudige Erwartung ...
Eine ganz besondere Zeit! Noch dazu noch eine sehr kostbare
für uns alle, die wir ein gemütliches Zuhause haben, vielleicht sogar Familie zum gemeinsamen Feiern, aber ganz besonders für all jene, die in einem Land leben können, wo es genug zu essen und zu trinken -
und wo es Frieden gibt!


Durch diese Gedanken beflügelt konnte ich heuer tatsächlich meine langjährigen Pläne erfolgreich in die Tat umsetzen und startete bereits Anfang November meine weihnachtlichen Produktionen. 
Angefangen habe ich mit dem Backen von Zimtwaffel-Plätzchen.
Hmmmmmmmmmmm .....





Seit meiner Kindheit liebe ich diese Waffelplätzchen, die es nur zu Weihnachten gab. Es war damals ein Fest für mich, die von meiner Mutter mit einem scharfen Messer sorgsam abgeschnittenen Randstücke der Waffelplätzchen sofort naschen zu dürfen. 
(Heute scheinen sich nachts heimlich Trolle über die Plätzchendose her zu machen, denn ich musste sie bereits das 5. Mal mit neuem Backwerk auffüllen. :)))) )


Natürlich lockten mich - frisch gestärkt - die ersten Ideen für Weihnachtskarten an den Basteltisch.

Gerne zeige ich dir die Ergebnisse ab heute auf meinem Blog:






Nach der langen, unfreiwilligen Pause ist die Freude am Basteln zurückgekehrt. 
Auch diese Zeit genieße ich in vollen Zügen.


Ich wünsche dir eine gemütliche Adventszeit
und würde mich sehr freuen, du schreibst mir einen netten Kommi unter diesen Post. 
Bis bald und:









26.10.2017

Impressionen aus meiner neuen Heimat - 01

...
... meine Entdeckungstouren durch's 'Städtsche' beginnen ...


Genau gesagt war es sehr zeitig am Morgen des 25. September, als ich wenige Tage nach meinem Umzug aufbrach, um mich - wie sich das für einen ordentlichen, neu zugezogenen Bürger der Stadt gehört! (lach) - beim Bürgerbüro anzumelden und gleichzeitig auch meinen neuen Perso dort zu beantragen.

Zuvor hatte ich im Internet recherchiert und erfahren, dass sich der Sitz des Bürgerbüros in der hoch über der Stadt thronenden Burg Klopp befindet. Okay - ein bisschen Frühsport kann ja nicht schaden, dachte ich zu mir, und stand wenig später am Fuß des Aufgangs zur Burg. - Aaaahja ... dort hinauf ging es also:







Von unten betrachtet sah es aus, als ließe sich der Treppenwurm leicht bewältigen  (schließlich war ich ausgeruht und freute mich darauf, 'amtlicherseits eingemeindet' zu werden)
Allerdings zeigte sich mir Umzugsgeschädigten ziemlich schnell, dass meine durch die tage- und nächtelange Plackerei überanstrengten Muskeln für neuerliche Kraftakte längst noch nicht wieder bereit waren. 
Doch wat mut, dat mut ... Hilft ja nix, ich MUSS da rauf.  
"Also gut, in einem Rutsch hinauf, dann isses ja auch gleich geschafft", sprach ich mir Mut zu ...


Ich japste nach Luft und meine Beine zitterten von der neuerlichen Kraftanstrengung. Aber ich war oben! Und meinem Ziel damit ein ganzes Stück näher ...
Hurraaa ... GESCHAFFT !!!  *straahl*

Wenige Meter vor der Burg traf ich auf einen mit dicken Backen Käsebrot kauenden jungen Mann, den ich 
- da keine Ausschilderung zum Bürgerbüro - freundlich nach dem Weg dorthin fragte.

Der junge Mann sah mich mit großen Augen an, wie ich - noch immer nach Luft ringend und mit weichen Knien - fast vor ihm auf dieselbigen niedersank. Mit immer noch dicken Käsebrot gefüllten Backentaschen deutete er mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand (in der linken hielt er sein papierumwickeltes Käsebrot) nach unten:
"Da unne isch dasch jetsch ... in de Schdadd ..." antwortete er mir mit vollem Mund, begleitet von einem schadenfrohen breiten Grinsen im Gesicht. 
Jetzt war ich diejenige, die große Augen machte: "Aber im Internet stand doch, das Bürgerbüro sei in der Burg Klopp?"
"Ja, dasch war's auch bisch vor kurzem. Jetzsch isch das unne in de Schdadd." -
Er schickte mich also tatsächlich die über 140 Stufen wieder nach unten - unverrichteter Dinge. 
Aaaarrrrg ...


Ich bedankte mich und begab mich auf den Rückweg zum Treppenwurm. Immerhin war gutes Wetter und die Temperaturen für Ende September sehr angenehm. Darum nahm ich mir auch gerne Zeit, genoss den fantastischen Ausblick ins Rheintal, der sich mir dort oben von der Burg aus bot, und den ich für dich mit meiner Kamera festgehalten habe:




Blick (am frühen Morgen) auf das Niederwald-Denkmal über Rüdesheim
+ Kamera-Schwenks mit jedem Foto weiter nach links












Dieser Weg führte mich dann schnurstracks wieder zum Treppen(wurm)aufgang 






Am Fuß des Aufgangs zur Burg befand sich zu dieser Zeit eine lustige Fotogruppe in Lebensgröße, die ich natürlich meinerseits sofort 'auf Zelluloid gebannt' habe.
( Der Anblick auf den Fotos zaubert mir noch heute jedesmal ein Lächeln ins Gesicht; ein wunderbar gelungenes Arrangement an einem dafür perfekten Ort. )






Psssst ... ich hab mich heimlich unter's Volk gemischt *lach*





Auf meiner weiteren Suche nach dem Bürgerbüro traf ich in einer Passage auf einen Herrn, der gemütlich durch die Straße schlenderte. Ich fragte ihn nach dem Weg und erhielt zur Antwort, dass er ihn mir gerne zeige; es sei noch ein gutes Stück zu laufen. Er habe gerade etwas Zeit und würde mich gerne dorthin geleiten.

WOW! - Einmal mehr war ich tief beeindruckt von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Binger Einwohner. Hier ist man Willkommen. Hier darf - MUSS - man sich einfach wohlfühlen !!!

An dieser Stelle schreibe ich ein dickes DANKESCHÖN an alle, die mich bisher so freundlich an- und aufgenommen haben.
Es ist ein wunderbares Gefühl, in einer neuen Stadt keine Fremde zu sein.


Nach meinem Besuch im Bürgerbüro, das sich neuerdings einige Straßenzüge weiter im 'Städtsche' unterhalb der Burg befindet, war ich neugierig, mehr über die witzige Fotogruppe zu erfahren und stellte Nachforschungen im Internet an.

Dort steht zu lesen, dass die Fotogruppe Teil der 4. Skulpturen-Triennale Bingen 2017 war, die von Anfang Mai bis Anfang Oktober unter dem Titel "NAH UND FERN" stattgefunden hat. 
Die Installation der bezaubernden Fotogruppe stammt übrigens von der Bildhauerin Christel Lechner aus Witten. 
Mehr Informationen zur Bildhauerin + Atelier im Lechnerhof erhältst du gleich hier  (klick!)
Fotos weiterer zauberhafter 'Alltagsmenschen' findest du auf dieser Seite   (klick!)


Keine Frage: Ich habe die Fotogruppe sofort ins Herz geschlossen. Bestimmt erging es vielen anderen Betrachtern genauso, die während der Ausstellungszeit tagtäglich an der Gruppe vorübergingen oder stehengeblieben sind, um sich an dem Anblick zu erfreuen.

Ich hoffte bei der ersten Begegnung, dass die lebensgroßen Figuren auch mir an diesem Platz noch oft begegnen und mir auch zukünftig immer wieder aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubern würden.

Sehr schade, dass das Ende der Triennale auch den Abbau der Fotogruppe mit sich brachte. Die Figuren haben perfekt an diesen Platz gepasst. Jetzt ist der Standort leer ... die lustige Gesellschaft fehlt ...


Während meiner Umzugszeit hatte ich leider keine Gelegenheit, auch die anderen ausgestellten Installationen und Kunstwerke, die in der Stadt und an der langen Rheinpromenade im Rahmen der Triennale aufgebaut waren, aufzusuchen. 

Kleiner Trost: 2018 gibt es bestimmt die 5. Triennale.
Dafür reserviere ich mir bereits heute ausreichend Zeit!


Bis dahin gilt es aber noch viele andere schöne Flecken, Sehenswürdigkeiten und natürlich auch leckere Gastronomie im 'Städtsche' zu entdecken, zu bewundern und zu zeigen.
Ich werde dir gerne darüber berichten ...

Bis zum nächsten Pirschgang also und
viele liebe Grüße








24.10.2017

Mutig und völlig ohne Reue sage ich:
"Adieu Mainz" - - - "Hello Bingen" !!!

...
Hallihallo, ihr Lieben,

lange hat es gedauert, bis ich mich wieder bei euch zurückmelde. 
Sehr viel länger, als gedacht oder gar geplant.

Das hat allerdings auch einen triftigen Grund, den ich bereits in meinem letzten Post zur  
S O M M E R P A U S E  (klick!)  zwischen den Zeilen angedeutet habe:  
"... manchmal stellt das Leben seine Weichen anders als geplant. Dann heißt es, die Herausforderung annehmen und neue Wege gehen. ..."

Im Klartext heißt das: Ich habe für mein Mollychen und mich ein neues, kuscheliges Nest gesucht und tatsächlich in aller Kürze gefunden. Alles entwickelte sich plötzlich derart rasant, da muss der liebe Gott seine Hand im Spiel gehabt haben.
Und ich sage überglücklich  (ohne auch nur einer einzigen Träne im Knopfloch):

Adieu Mainz ------> hellllooooo Bingen !!!

Die meisten meiner Leser wissen bestimmt aus eigener Erfahrung, wie anstrengend sich ein Umzug gestalten kann. Es gibt jede Menge zu organisieren, terminieren, disponieren, kontrollieren ..., am besten überall gleichzeitig sein und alles selber managen. Aber das geht natürlich nicht. 
Also immer schön eins nach dem anderen abarbeiten und stets eine Liste griffbereit zur Hand haben, auf der die einzelnen Aufgaben / Arbeiten nach ihrer Wichtigkeit / Dringlichkeit notiert sind.
---> Natürlich hier bitte dann auch das zeitnahe Aktualisieren nicht vergessen! :)))

Puh ... äußerst arbeitsintensive Wochen liegen jetzt hinter mir, alles steht / liegt / hängt in frisch renovierten Räumen an seinem Platz  (boah, bin ich froh!),  die Kniescheiben haben bereits Freundschaft mit den neuen Ecken und Kanten geschlossen ... 
Mollychen hat - dank umgehend eingeleiteter Behandlung beim tierischen Notarzt wegen Umstellungsschock, begleitet von einem fiebrigen Infekt - die Reise ins neue Domizil Gott sei Dank gut überstanden und ist wieder ganz gesund.
Ab jetzt also darf  (muss)  der Adrenalinspiegel wieder runterfahren; denn der Umzug hat uns beiden eine Menge abverlangt.

Jetzt ist es geschafft - hurrrraaaaaaaaaaaaaaaaa !!!
Ich fühle mich in meinen neuen vier Wänden bereits richtig Zuhause. Ja mehr noch: Hierher heim zu kommen ist schöner als jeder Urlaub! 
(Oder anders ausgedrückt: Ein Urlaub endet nach wenigen Wochen; ich aber bleibe hier *freuuuuuuuu*)

Denn - bedingt dadurch, dass die Wohnung sehr hoch gelegen ist - erwartet mich vom großen Wohnzimmer-Fenster bzw. -Balkon eine traumhafte Aussicht auf den Ort und auf einen kleinen Rheinabschnitt samt dem Binger Mäuseturm. Herrlich !!!

Am besten, ich zeige dir eben rasch das wunderschönen Panorama.

Es war allerdings ein etwas trüber Tag, an dem die Fotos auf meinem Balkon entstanden, was die herrliche Aussicht aber keine einzige Sekunde beeinträchtigt, wie ich finde:







Nachts wirkt dieser Ausblick regelrecht atemberaubend mit all den vielen Lichtern der Häuser und Straßenlampen - noch dazu bei Vollmond, der wie eine strahlende Laterne mitten in mein Schlafzimmer leuchtet:







Und wenn bei Sonnenuntergang Schäfchen-Wolken über den Himmel ziehen, zeigt sich obendrein die ganze Pracht der himmlischen Farbpalette:






Mit am besten gefällt mir aber Bingen bei Nacht; es ist einfach traumhaft:
(hier in den Dämmerstunden von der Couch aus festgehalten)









Sag selbst: Das ist mindestens genauso schön wie Urlaub, nicht wahr?
Ich muss  (will)  gar nicht mehr fort in Urlaub; es gibt hier alles, was das Herz begehrt. 
Für mich ist mit dem Umzug ein sehr sehr lange gehegter Traum in Erfüllung gegangen ...


Vermutlich wird es noch ein Weilchen dauern, bis ich wieder kreativ durchstarte. Zwischenzeitlich gönne ich mir eine kleine Pause zum regenerieren, erholen und neue Ideen wälzen.

Gerne zeige ich dir bis dahin einige Eindrücke meiner neuen Heimat, die ich in den kommenden Tagen bei weiteren Erkundungsgängen durchs Städtchen mit der Kamera einfangen werde.

Bis dahin schicke ich dir wie immer viele liebe Grüße
und